Studierendenaustausch

Der Fachschaftsrat lädt zu einer neuen Veranstaltung in der Reihe
"Studierendenaustausch"
am Mittwoch, den 27. Januar um 18h c.t. im großen Übungsraum (01 715) ein.

Die Ethnologiestudentinnen Afra Schmitz und Cornelia Günauer stellen die Ergebnisse ihrer selbstorganisierten Forschungen zu Formen und Elementen von Wahlkampf in Ghana und Indien vor:

Afra Schmitz:
Lokale Wahlkampfführung in Ghana
„All eyes on Ghana!“ International gelobt als Vorzeigebeispiel gelungener Demokratisierung sollte Ghana bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Dezember 2008 vielen der übrigen afrikanischen Länder ein Vorbild sein. Durch groß angelegte Wahlkampfveranstaltungen, Konzerte und Fernsehdebatten setzten sich die beiden dominierenden Präsidentschaftskandidaten gekonnt in Szene.
Doch wie wurde der Wahlkampf auf lokaler Ebene geführt, in der Region, die in weiten Bereichen ghanaischer Wahrnehmung als die politisch irrelevanteste gilt? Afra Schmitz forschte in der Upper West Region zu den Wahlkampfstrategien der Parlamentsabgeordneten und der Rezeption ihrer Wahlkampagnen durch die Wähler.

(Junge NPP-Anhänger bei einer Wahlkampfveranstaltung, Afra Schmitz)

Cornelia Günauer:
Musikeinsatz auf nationaler Ebene im indischen Wahlkampf
Trotz der Tatsache, dass Musik im indischen Wahlkampf schon lange als zentrales Wahlkampfmittel eingesetzt wird, gibt es kaum Literatur, die sich mit diesem Thema beschäftigt – der Einsatz von Musik für politische Zwecke erscheint vielen als etwas so Selbstverständliches, dass es schlichtweg nicht in Frage gestellt wird. Anhand des Untersuchungsbeispiels der Wahlkampagne der Partei Indian National Congress ging Cornelia Günauer der Frage nach, wie Akteure sich Musik für politische Zwecke aneignen und instrumentalisieren. Im Zentrum der Forschung stand dabei der Wahlkampf auf nationaler Ebene und die Inszenierung eines indischen Nationalbildes durch Musik.






Die Veranstaltung soll Studierenden die Gelegenheit geben, sich mit Kommilitonen über die Vorbereitung, den Ablauf von Forschungen und Forschungserfahrungen auszutauschen, sowie damit verbundene Fragen zu stellen. Zudem soll es den studentischen Forscherinnen und Forschern ermöglichen, ihre Ergebnisse einem größeren Publikum zu präsentieren und mit ihm zu diskutieren.

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