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Es werden Posts vom November, 2009 angezeigt.

Einladung zur Diskussion der Studiensituation am IfEAs

Liebe Studierende,

hiermit bitten wir euch noch einmal ausdrücklich, zahlreich an der Gesprächsrunde mit den Dozenten unseres Instituts teilzunehmen, die Dienstag, 17.11.09 ab 14h im kleinen Übungsraum stattfindet.
Die Gesprächsrunde soll dazu dienen, Schwierigkeiten im Studienverlauf als Konsequenz der Umstellung auf Bachelor und der Einführung von Jogustine gemeinsam mit unseren Dozenten und der Institutsleitung zu diskutieren, um die Studiensituation an unserem Institut zu verbessern. Da es uns alle betrifft, sind selbstverständlich Studierende aller Studiengänge ganz herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Sollte jemand dennoch keine Zeit finden, kann uns das Anliegen auch per Email mitgeteilt werden, dann tragen wir es stellvertretend für euch vor (Email: fs-ethnoafri@gmx.de).


Wir hoffen sehr auf rege Beteiligung,
euer Fachschaftsrat Ethnologie&Afrikastudien

„Kultur und Entwicklung – Entwicklungspolitische Herausforderungen und ethnologische Beiträge“

Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsethnologie der DGV bietet in Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Kooperationspartner „Politischer Arbeitskreis Schulen e.V.“ in Bonn in diesem Jahr wieder ein Seminar für Studierende an.

Das Seminar richtetet sich an Studierende der Ethnologie im Haupt- und Nebenfach (Interessenten/innen anderer Studienfächer sind selbstverständlich auch eingeladen). Bei dem Seminar geht es um eine inhaltliche Begegnung zwischen „typischen“ ethnologischen Interessen und ethnologischem Selbstverständnis („Was wollen und was können wir?“) und den Herausforderungen der beruflichen Praxis in der Entwicklungspolitik. Folgende Themenfelder sollen dabei besonders berücksichtigt werden:
• Geschichte und Stand der Entwicklungsethnologie;
• heutige Ansätze und Strategien der internationalen und binationalen Entwicklungs-zusammenarbeit;
• die Berücksichtigung kultureller Faktoren in der Entwicklungszusammenarbeit;
• Berufsfelder für Sozialwissenschaftler in der Entwicklung…

Partnerschaft auf Augenhöhe? Euro- und ethnozenrische Tendenzen in der Entwicklungszusammenarbeit.

Workshop für Studierende mit Interesse an entwicklungspolitischer Arbeit.

Dieser Workshop soll zur kritischen Reflexion eigener Bilder, Motivationen und Herangehensweisen anregen.
Ziel ist die Sensibilisierung in Bezug auf eurozentrische Tendenzen im entwicklungspolitischen Kontext und das kritische Hinterfragen der eigenen Darstellung des „globalen Südens“. Der Blick soll auch auf das fallen, was heute unter Postkolonialismus verstanden wird.
Wenn wir als Reisende oder entwicklungspolitisch Engagierte hier oder in der Welt unterwegs sind, haben wir einen großen Rucksack voller Konzepte und Ideen aus dem eigenen, europäischen Kontext dabei. Wir kommen aus der westlichen Gesellschaft, die „der Anderen“ scheinbar überlegen ist. Vermeintlich können nur unser Wissen, unsere Technik und unsere Investitionen den 'unterentwickelten Gesellschaften' aus ihrer Misere helfen. Was steckt zum Beispiel dahinter, wenn wir von „Gebern“ und „Nehmern“ sprechen? Wie stellen wir Afrika mit Bilder…